Samstag, 25. April 2009Heute im AutohausGestern Nacht interessierte ich mich für ein Auto bei einem Autohändler in Berlin via autoscout24. In meiner Kontaktanfrage hinterließ ich E-Mail-Adresse und Rufnummer und den Hinweis, dass ich gern sonntags zum Probe fahren kommen würde, falls geöffnet und wollte wissen, wo der Barpreis liegt. Die Hoffnung, Samstag Vormittag ein Zeichen des Autohändlers zu bekommen, erstarb nach folgendem Telefonat:
In einem anderen Autohaus in Z., persönlich: Auf Ansagen, verbunden mit fragenden Blicken, wie "Ich interessiere mich für dieses Auto dort" erntete ich vom Verkäufer nur hochgezogenene Augenbrauen. Auf mein "Können Sie mir denn nichts zu dem Auto erzählen?" meinte er lakonisch "Dann fragen Sie doch." Ich kapier es echt nicht. Jeder Mensch ist statistisch für 11,5 Autos gut. Da sag ich mal, kämen bei mir noch 5 in Betracht. Und was ist? KEIN INTERESSE. Ich spaziere quasi, immer noch rund 175.000,00 Euro potentiellen Umsatz schwer, ohne von einem Verkäufer ernsthaft beachtet zu werden, einfach wieder raus. Was haben diese Burschen eigentlich wirklich auf Tasche? Und wo DARF man auf NETTE Art etwas Geld loswerden? Deutschland in der Krise? Ich lache. Ach so, ich interessiere mich derzeit für einen Opel Tigra Twin top... Falls jemand mitlachen will... Freitag, 12. September 2008Das Gute im Menschen?
Ich glaube ja immer noch an das Gute im Menschen.
Aber wenn ausgerechnet die Kunden, die am wenigsten und das auch noch möglichst "holprig" bezahlen, die größten Ansprüche an Schnelligkeit und Aufwand haben - dann würde ich gern mal in deren Köpfen stecken, um herauszufinden, ob sie wirklich so dreist oder einfach nur unaufmerksam sind? Dienstag, 5. August 2008Jeder hat so sein System
Im rot-weißen Baumarkt bestellte ich für meinen Rasenmäher einen Messerhalter, ein Ersatzmesser und die Messerschraube. Ja, ich werde angerufen, sobald das Material da ist.
Da ich bei dem Wetter schon alle 14 Tage mal an den Rasen muss und die Fläche nicht sooo klein ist, als daß ich auch mit der Schere arbeiten könnte, hoffte ich auf baldigen Anruf, zumal mir die Objekte der Begierde für Ende letzter Woche versprochen waren. Heute, nach einer guten Woche, ruf ich vorsichtshalber mal dort an. Nö, ist noch nichts da, oder ach, sagen Sie mir mal Ihren Namen, ja, doch, wir haben Ihnen eine Karte geschrieben. - Warum haben Sie mich nicht angerufen? - Wir rufen NUR EINMAL an, wenn wir Sie dann nicht erreichen, schreiben wir Ihnen eine Karte. Tolle Wurst. Mittwoch, 26. März 2008Hausverwaltung
Die Hausverwaltung hüllt sich in Schweigen. Sie hat ja nur noch unsere Kaution. Emails werden nicht beantwortet. Bitten um Rückrufe werden ignoriert. Allein das Gebot der geschäftlichen Höflichkeit zwingt mich, keinen verbalen Ausfällen zu erliegen...
Frustrierend
Heute bekam ich Post von der GEZ. Ich sei im Rückstand mit der Zahlung, einschließlich bis 06/ 2008. Uups? Ein Blick auf den Kalender zeigte mir, wir schreiben heute den 26.03.08.
Ein Anruf auf meine Kosten bei der Hotline belehrte mich wieder einmal, für was für Idioten wir Gebührenzahler gehalten werden. Ich riefe doch nur aus Prinzip an, wo sei denn das Problem, als GF wisse ich doch, daß dies alles normal und richtig sein. Aha. Also: Ja, ich rief aus Prinzip an. Warum muß ich mir denn auch jeden Scheiß gefallen lassen? Das Problem ist, daß ich es dreist finde, bereits VOR BEGINN der Zahlunsgperiode einen Rückstand angemahnt zu bekommen. Normal und richtig ist, wenn man Zahlungen dann bezahlt, wenn sie fällig sind und eine Aufforderung zur Zahlung eben auch erst bei Fälligkeit kommt. Das Schreiben der GEZ datiert vom 21.03.08. Karfreitag! Was sagt denn die Gewerkschaft dazu? Was würden meine Kunden sagen, wenn ich Ihnen für übernächste Woche eine Leistung verspreche, wir einen Preis vereinbaren und ich bereits morgen an den Kunden schreibe, he, Du bist im Rückstand mit der Zahlung des Preises? Diese Ohnmacht gegenüber den Leuten am Telefon der GEZ, die Dir auch noch frech ins Gesicht sagen "Alles normal, Sie müssen sich dem fügen...." - das ist es, was mich immer wieder auf die Palme bringt. Siehe auch IHK. Montag, 11. Februar 2008Wie dem Bürger mal wieder von Staatens wegen in die Tasche gefasst wird
Vor 3 Jahren schloß ich 2 Direktversicherungen für meine Altersvorsorge ab. Da ich ohnehin bis auf wenige Pfennige nicht viel vom Staat zu erwarten habe, bin ich für meine Altersvorsorge im großen und ganzen selbst verantwortlich. Also schaute ich nach Rahmenbedingungen, und diese hießen "Direktversicherung".
Wichtig: Eine wird pauschal versteuert, eine bei Auszahlung der Bezüge im Alter. Plötzlich, und NIEMAND kann erklären warum (meine Lohnbuchhalterin sagte sogar, daß die Gesetzestexte nicht mal den obersten Behörden vorlägen) muss ich nun pro Monat eine sehr sehr hohe Summe Lohnsteuern extra bezahlen dafür, daß ich mich 1. um Altersvorsorge allein kümmere und 2. diese Beiträge bereits ordnungsgemäß versteuere. Das Schlimme ist, daß wenn ich heute was abschließe, ich einfach keinen Vertrauensschutz in der Zukunft habe und plötzlich mir nichts dir nichts gesagt wird, tja, haste zwar abgeschlossen, aber ab jetzt läuft das anders. MAN KANN SICH DAGEGEN NICHT WEHREN, leider. Mittwoch, 6. Februar 2008Geschäftszeiten für Faxgeräte
Manchmal, wirklich nur manchmal, habe ich was hochwichtiges zu verfaxen. Und prompt, beinahe geht es noch um eine Fristensetzung, springt auf die Anwahl der Faxnummer DER ANRUFBEANTWORTER an. Ich dacht, ich steh im Wald. Gott sei Dank war ich im Wald nicht allein.
Dienstag, 5. Februar 2008Was mich immer wieder völlig auf die Palme bringt
Meine Geschäftsbeziehungen pflege ich nach Möglichkeit langfristig anzulegen. Von Verlagen oder Agenturen erbitte ich mir in der Regel EINEN festen Ansprechpartner, es ist mir völlig Schnuppe, wie sie untereinander die Provisionen verteilen. Ich MUSS für alle Sparten EINEN Ansprechpartner haben, sonst bimmelt mein Telefon zu viel mit dem Anspruch auf verschwendete Zeit.
Im Großen und Ganzen klappt das auch nach mehreren Reiberein. Habe ich dann aber meinen EINEN Ansprechpartner, von dem ich mittlerweile weiß, wie er tickt und der von mir weiß, wie ich ticke, und erreiche nur seinen Bürogenossen/ seine Sekretärin und bitte um Rückruf - DANN WERD ICH TOTAL SAUER, wenn ich meine Telefonnummer(n) angeben soll, obwohl ich ohnehin in aktuellen Verhandlungen stehe, ich mit meinem Ansprechpartner derzeit fast täglich telefoniere und meine Rufnummern bei ihm äußerst bekannt sind. Auf meinen Hinweis, Herr Ansprechpartner habe alle Nummern, bekomme ich zur Antwort: "Aber der Chef hat das angewiesen, daß ich von jedem die Rufnummern aufschreiben muss." Ich meine, eine GUT gepflegte Adressverwaltung und Sammlung ist die halbe Miete, dann ließe sich auch ein lockeres "Rufnummern hat er?" einpflegen... Mittwoch, 2. Januar 2008Auf ein besseres 2008!
Oscar Wilde haut ja auch mit guten Weisheiten um sich. Eine davon lautet:
"Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden."So hoffe ich denn für Sie und mich in 2008, wenigstens das Bessere zu finden... Das wäre immerhin ein Anfang. Montag, 17. Dezember 2007Ich komm nicht ins System
In der Top 10 der beliebtesten Ausreden, warum man nicht gleich am Telefon eine Antwort bekommen kann, belegt der Spruch "Ich komm grad nicht ins System..." wirklich einen vorderen Platz...
Freitag, 14. Dezember 2007Man halst sich nur Ärger auf...
... wenn man seinen Autoversicherer auf Grund guten Zuredens des Vertreters wechselt. Zu allem Unglück liegt der Vertreter derzeit im Krankenhaus (gute Besserung!). Sein Büro allerdings hat nur eine 0180er Nummer der Versicherung und der Mann am Telefon bläst die Backen auf, als ich um Rückruf bitte und seinem Ersuchen, ich soll doch Montag wieder anrufen, weil dann die Frau XY wieder da ist, die Zugriff auf die Daten hätte, nicht nachkommen will.
Wer erbringt hier wem eine Dienstleistung und wer hat schlecht gearbeitet? Die Prämie weicht um weit mehr als 10 % vom Antrag ab. Deweiteren finde ich es dreist, daß ich meine Versicherung nur über eine kostenpflichtige Servicenummer erreichen kann, obwohl eine anständige Menge Geld pro Jahr dahin fliest. Der Grund meines Wechsels war weniger die Höhe der Prämie, die Prämien lagen eh nur 5 Euro auseinander. Aber dort, wo ich jetzt mein Auto versichert habe, bestehen bereits einige andere Versicherungen und im Streitfall ist die Menge der Versicherungen bei einer Gesellschaft ein nicht zu verachtendes Druckmittel. Doch nun sag ich mir wieder, ich hätts lassen sollen, do never touch a runnign system gilt nicht nur für Windows-Computer Dienstag, 11. Dezember 2007"Das kriegen wir dann schon irgendwie hin..."
Sie kennen diesen Satz auch? Manchmal können Sie diesem Satz vertrauen, wenn Sie demjenigen vertrauen, der ihn ausspricht.
Als ich vor einem knappen Jahr meinen Kombi kaufte, fragte ich den Verkäufer, ob das Autohaus Interesse daran hat, daß ich auch Werkstattkunde werde/ bleibe. Ja klar, war die Antwort, das wäre doch schön. Meinen Einwand, daß ich aber dann die knapp 50 km auf mich nähme für z. B. die Durchsicht, anstatt in meinem Heimatort in die Werkstatt zu gehen, ich dann einen Leihwagen für die Arbeitszeit der Werkstatt bräuchte, quittierte der sympatische Verkäufer mit genau diesem Satz: "Das kriegen wir dann schon irgendwie hin...". Während des 4-monatigen Autokaufes bediente mich dieser Mann und damit seine Firma ausgesprochen gut. Deshalb ließ ich mich auch darauf ein. Vergangene Woche nun, mein Bordcomputer rief nach dem ersten Service (übrigens ein hammerlanges Wartungsintervall - 27.000 km!), vereinbarte ich einen Termin mit der Werkstatt. Nein, den Leihwagen müsse ich bezahlen, das gäbe es nicht umsonst. Ok, ich laß mal den Termin auf mich zukommen. Heute morgen nun erzählte ich dem Kollegen in der Reparaturannahme die o. g. Geschichte. Ein Anruf genügte: "Sie bekommen Ihren Leihwagen natürlich kostenlos." Prima und danke. Geht doch. Irgendwie. Donnerstag, 8. November 2007Agip Tankstelle Blankenfelder Chaussee
Berliner im Norden, aufgemerkt! Wer öfter seinen abendlichen Bedarf an Tankstellen decken muss, sollte einen Gang zur Agip-Tanke in der Blankenfelder Chaussee wagen. Mal abgesehen davon, daß ich mich mit den Jungens dort regelmäßig darum frotzel, ob der leckere Frankfurter Doppelweck nicht doch lieber Semmel heißt (weil ein Doppeltes eben Semmel heißt), werde ich dort mit ausgesuchter Höflichkeit bedient, mit Namen angesprochen, wenn ich mit EC-Karte bezahle (dieses verkäuferlistige Bauchpinseln beherrschen ja kaum bessere Läden - Chapeau!)... Als ich neulich eine Stange American Spirit kaufte, drückte mir der Verkäufer eine Visitenkarte in die Hand mit den Worten: "Wenn Sie die nächste Stange brauchen, können Sie sie telefonisch vorbestellen."
Sehr auffallend: ALLE VerkäuferInnen benehmen sich 1A. Ja, da bin ich baff und finde es erwähnenswert, wenn ich einfach gut bedient werde. Toll, Agip in der Blankenfelder Straße! Dienstag, 25. September 2007Die A und S Back GmbH...
...scheint mir ein doller Laden zu sein. Sie verkaufen konventionelles Brot und Brötchen, die Semmeln und die Mohnbrötchen sind im örtlich vorhandenen Bäckerumfeld die Besten, was aber noch lange nicht die Note 1 bringt bzw. höchste Qualität bedeutet. Der Einäugige ist schließlich auch der König unter den Blinden.
Samstag früh gegen halb 9 bekomme ich sage und schreibe noch 1 (ein!) Mohnbrötchen. Watt ein Glück! Und immer wieder! Sie würde immer nur 4 Mohnsemmeln backen, mehr verkaufte sie nicht bis 14:00 h. Na logisch, wenn nicht mehr da sind... Semmeln (für die nicht Berliner: das sind die Doppelten) gibt es immer ausreichend. Nun würde ich mich ja sogar zum Vorbestellen der Mohnbrötchen hinreißen lassen. Aber ich kann nicht mit dieser Frau. Auf mein Bitten, die Brötchen vielleicht nicht mit der Hand, sondern mit einer Zange in den Beutel zu packen, reagierte sie mit "Das wäre neu, sowas gibt es hier nicht. Und es gibt dafür auch keine Vorschrift." Auch lungert öfter ein unappetitlicher, Pferdeschwanz tragender Jüngling in deutlicher Bauernkleidung herum. Mal mit dem Arsch auf dem Tresen, mal versucht er sich im Kassieren und kriegt die Tasten nicht geordnet. Seine schmutzigen Fingernägel taten ihr Übriges, mich nun endgültig von diesem Backladen abzuwenden. Ans Telefon kriege ich in der Zentrale dieses Ladens auch niemanden (Mit spitzer, hoher Stimme übergab mir die Verkaufsdame einen Zettel mit der erbetenen Nummer.) ... Meine Brötchenplanung ist seither höchst kompliziert, das Frostfach zu klein, immer bin ich auch nicht in einem Biosupermarkt in Berlin, um mir die hochgeschätzten Mohnzöpfe von Schedel zuzulegen. Hmhmhm... Dienstag, 31. Juli 2007Blos Kassiererin?
Ich näherte mich heute der Kasse eines Supermarktes der kleinen Preise und bekam das Ende einer Diskussion einer Kundin mit der Kassiererin um die Milchpreiserhöhung mit. "Was kostet denn bei Ihnen nun ein Liter frische Milch?" fragte ich keck. "Das weeß isch ooch nüsch." "Bekommen Sie keine Infos?" "Also ---luftschnapp---det is ja, also nee, det find isch ja ---abwink---".
Was denn? Den Milchpreis? Mich? Die Fragen? --- Findet sie
(Seite 1 von 3, insgesamt 31 Einträge)
» nächste Seite
|
SucheKategorienBlog abonnieren |